3 Schwierigkeiten, die ich beim Blogstart hatte


Eule mit einer Fotokamera und dem Spruch

Und nach dem Motto "Alles neu macht der Januar" starte ich zu Beginn des neuen Jahres eine neue Blogkategorie „LOVE BLOGGING“. Nein, ich bin keine Blog-Boosting-Expertin und muss noch selber sehr viel über das Bloggen lernen. Mein Blog ist gerade ein Jahr geworden und ich habe das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Als ich angefangen habe zu bloggen, bin ich auf einige Stolpersteine gestoßen, die mir mein Blogger-Leben erschwert haben. Über Probleme und Lösungen dazu berichte ich euch heute in meinem Blogbeitrag ;)



Schwierigkeiten, die ich als Bloganfängerin hatte


1. Spiegelreflexkamera: to buy or not to buy? 


Braucht man nun eine Spiegelreflexkamera oder nicht? Als ich für mich die schöne DIY-Blogger-Welt entdeckt habe, war ich vor allem von den schönen Bildern sehr angetan. Ich muss gestehen, viele DIY- und Lifestyles-Blogs habe ich nur wegen der schönen Fotos besucht. Und die Texte? Die Texte habe ich meistens nur schnell überflogen. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, ob es sich lohnt, für den eigenen Blog eine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass Lifestyle-, Food- und DIY-Blogger auf hochqualitative Bilder ziemlich angewiesen sind.

Eule mit einem Spruch


Als ich mich für einen Blogstart entschieden habe, stellte sich auch bei mir die Frage nach dem Kauf einer Spiegelreflexkamera. Das Dilemma war dabei rein finanzieller Natur. Zum einen hatte ich kein Geld für das teure Equipment. Zum anderen war mir aber klar, dass ein DIY-Blog mit schlechten Handyfotos in den Weiten des Internets kaum Aufmerksamkeit erregen wird.
Nach einer langen Preis-Nutzen-Abwägung ist mir dann eine einfache Lösung eingefallen - eine Spiegelreflexkamera muss her, aber gebraucht bitte.

Meine Lösung 

Ich habe mir eine gebrauchte preiswerte Spiegelreflexkamera gekauft und habe es bis heute keine Minute bereut. Damit habe ich mit einer Klappe zwei Fliegen geschlagen - ich habe die gewünschte Bildqualität bekommen, ohne dafür Unsummen bezahlen zu müssen.

2. Regelmäßiges Bloggen: Bitte nicht stören!


Regelmäßigkeit, Kontinuität - diesen Begriffen begegnet man immer wieder, wenn man über das Bloggen liest. Und ja, ich stimme dem voll und ganz zu – Regelmäßigkeit ist das A und O beim Bloggen. Nun die Frage ist: was gilt als „regelmäßig?" In der Blogsphäre scheiden sich die Geister daran. Einige Blogexperten empfehlen, mehrmals in der Woche zu bloggen. Andere raten dazu, jede Woche einen neuen Blogartikel zu veröffentlichen. Nicht selten liest man auch Empfehlungen, an einem bestimmten Wochentag zu bloggen. Gelesen – getan. In den ersten Monaten habe ich es tatsächlich versucht, jede Woche und wenn es ging, an einem bestimmten Wochentag zu bloggen.

Eule beim Bloggen. Spruch


Gebracht hat es nichts. Außer, dass ich mich in meiner Freiheit und auch Kreativität unglaublich eingeschränkt fühlte. Ich habe dann gemerkt, dass diese Zwänge mir letztendlich jeglichen Spaß am Bloggen nehmen. Und das wollte ich nicht. Denn ich habe angefangen zu bloggen, weil es mir Spaß macht und so soll es auch bleiben.

Meine Lösung

Ich habe meinen eigenen Rhythmus gefunden, der sich mit meinen Lebensumständen gut vereinbaren lässt. Ich habe mir weder einen bestimmten Wochentag zum Bloggen festgelegt, noch halte ich mich an bestimmte Zeitabstände zwischen Blogbeiträgen. Als Richtwert dient für mich lediglich die Formel "mindestens 3 Posts im Monat". Das gibt dem Blog eine gewisse Kontinuität, lässt mir aber mehr Zeit für meine alltäglichen Aufgaben im realen Leben.

3. Informationsflut: Noch mehr Tipps bitte!


In den ersten Wochen und Monaten ist man mit Feuer und Flamme beim Bloggen! Man ist voll Energie und Ideen. Man schreibt gern, liest viele Tipps über das "richtige" Bloggen und versucht, die wohlgemeinten Ratschläge in die Tat umzusetzen. SEO lernen, Design anpassen, Newsletter Service einrichten, Social Media Kanäle aufbauen,  X-Tools anwenden. Der Bloganfänger versucht, alles richtig zu machen und läuft dabei die Gefahr, von der Informationsfülle zu ersticken. 


Eule mit Büchern und einem Spruch


So ging es mir, bis ich schließlich mich dazu entschlossen habe, keine Blog-Promotions-Tipps mehr zu lesen. Und zwar so lange, bis ich eine feste Routine im Umgang mit dem Blog und den Media Tools entwickelt habe. Stattdessen konzentrierte ich mich auf die Interaktion mit meinen Lesern und anderen Bloggern.

Meine Lösung 

Weniger ist mehr. Ich lasse mich von den Fan- und Followerzahlen anderer Blogs nicht mehr beeinflussen. Stattdessen konzentrierte ich mich auf einige wenige Social Media Kanäle und die Interaktion mit meinen Lesern. 

Das waren meine 3 Hauptschwierigkeiten aus dem ersten Blogjahr. Wenn ihr noch Fragen habt, her damit :) Habt es schön!

Liebste Grüße

Kommentare:

  1. Wirklich gut geschrieben & kann ich nur zustimmen.

    Lg Nicky

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    1. Liebe Nicky, danke für dein Feedback und deinen lieben Kommentar!
      Hab eine schöne Woche ✨
      Liebe Grüße
      Yuli:)ana

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  2. Sehr gute Infos - stimme ich dir zu.
    Spiegelrefelxkamera ist bei mir auch immernoch so eine Sache.
    Bei mir gibts nur Handy Fotos. Seit letztem Jahr dann aber mit neuem Handy und meist aus einer Fotobox - das hat bei mir schon viel gebracht. Die Fotos aus den Anfängen waren sehr schlechte Qualität.

    Und kontinurierlich sehe ich auch ähnlich. Versuche auch 3 Posts. Am liebsten jedes Wochenende, aber das schaffe ich nicht immer. Und wenn nicht, dann nicht. Ich mache mich damit nicht mehr verrückt.

    Liebe Grüße ♥

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    1. Danke für dein Feedback, liebe Maike :) Eine Spiegelreflexkamera ist schon eine feine Sache, man kann damit super schöne Fotos machen, wenn man die Spiegelreflex richtig bedienen kann. Das lerne ich immer noch ;)

      Was die Blogbeiträge angeht, da bin ich viel lockerer geworden. Das ist sicherlich bei den Full-Time-Bloggern ganz anders.
      Sei lieb gegrüßt, liebe Maike!
      Yuli:)ana

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  3. Sehr schöne Idee. Ich hatte jahrelang eine Spiegelreflex, allerdings war sie mir irgendwann zu schwer und letztes Jahr habe ich mir eine leichtere Kamera zugelegt die schöne Fotos macht, für mich völlig ausreichend. Außerdem gehe ich diesem Instagram-Wahn nicht nach, perfekte Fotos zu machen... manches ist so dermaßen gestellt, und entspricht nicht der Wahrheit und das finde ich schade...
    Mit Blogposts mache ich mich auch nicht verrückt.
    Nun nehme ich an der Aktion im Februar (28 Days Of Blogging) teil. Ich habe einige Posts schon im Kopf und realisiert und abgespeichert, andere entstehen dann spontan, mal sehen was mir so einfallen wird... wird eine Mischung aus allem.
    Liebe Grüße

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    1. Huhu liebe Franzi! Das mit der Aktion klingt interessant. Das erinnert mich ein bisschen an meine 50 Days of Drawing-Challenge. Wenn man richtig Lust und Zeit dazu hat, dann ist es doch wunderbar. Ich bewundere Blogger, die 2-3x in der Woche neue Beträge posten. Ich glaube auch, dass es bei Bloganfängern einfach dauert, bis sie eine feste Blog-Routine entwickeln. Das gleiche gilt für die Social-Media-Kanäle. In der Ruhe liegt die Kraft :-)
      Sei lieb gegrüßt ♥♥
      Yuli:)ana

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  4. Liebe Yuliana,
    irgendwie finde ich mich in deinem Post wunderbar wieder. Wie schön, dass du für dich die Kontinuität und Art gefunden hast, mit deinem Blog umzugehen, die dir gut tut. Alles andere hat auch keinen Sinn. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude, uns noch viele schöne Sachen zu zeigen.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Danke liebe Sigrid :) Es dauerte, bis ich zu diesem Schluss gekommen bin. Zur Zeit ist es das Richtige für mich ;) Danke für deine lieben Worte ✨
      Sei lieb gegrüßt ♥♥
      Yuli:)ana

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  5. Gerade das mit dem regelmäßig Bloggen ließt man halt auch echt immer überall... frag mich ja, ob das wirklich einen Effekt hat? Rein zeitlich ginge das bei mir halt auch nicht und letztlich habe ich lieber etwas qualitativ hochwertigeren Content. All das belanglose Gelabere nervt mich nämlich auf vielen Blogs mittlerweile...

    http://www.blog.christinepolz.com

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    1. Hallo Christine :)
      Danke für deinen Kommentar ✨ Ich denke schon, dass die Regelmäßigkeit beim Bloggen eine Rolle spielt. Ich würde auch nicht allzu oft einen Blog besuchen, wenn ich nicht weiß, ob ein neuer Beitrag in 2 Wochen oder in 2 Monaten zu erwarten ist. Und ich gebe dir Recht, Qualität statt Quantität :)
      Zum Glück gibt es im Internet so viele Blogs - da kann sich jeder raussuchen, was ihm passt :) Mache ich auch so :)
      Ich schicke dir auf diesem Wege liebe Grüße ✨
      Yili:)ana

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  6. Liebe Yuliana,

    danke für deinen Kommentar auf meinem Blog! <3
    Ich finde diesen Beitrag sehr hilfreich, ich überlege nämlich schon länger ein gebrauchtes Objektiv zu kaufen, bin mir aber doch sehr unschlüssig ...
    Was andere Blogs und Followerzahlen angeht, ich hole mir auch gerne von "größeren" Blogs Inspirationen aber was meinen Blog angeht, mach ich das was ich kann, und mit den Ergebnissen bleibe ich so auch zufrieden.:)

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

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    1. Hallöchen liebe Lisa Marie! Beim Kauf eines gebrauchten Objektivs würde ich auf den angegebenen Zustand achten. Der Zustand soll mindestens "gut", besser aber "sehr gut" sein.
      Ohne Kratzer usw.
      Und zu den Blogs ... Ich denke es auch so. Wichtig ist, dass man damit zufrieden ist, was man tut. Die ganzen Tools und Blog-Boosting-Tricks sind oft auch nützlich, aber für einen Bloganfänger ist das zu viel des Guten :)
      Liebste Grüße
      Yuli:)ana

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  7. Ach ja, es ist so schön zu wissen, dass man mit all seinen Anfangsschwierigkeiten nicht allein ist... aber ich denke auch, dass man sich keinen Stress machen sollte. Ich muss dazu sagen, mir hat es sehr gut geholfen, dass ich mir quasi eine Art Kalender für meinen Blog gemacht habe, wo ich die verschiedenen Projekte drin stehen habe... und dann kann ich aber trotzdem noch nach Lust und Laune verschieben - hauptsache, der grobe Zeitplan wird eingehalten. Wenn ich mir nicht selbst einen gewissen Rahmen setze, dann wird es schwierig ^^
    Aber ich finde, du hast es super gemeistert und solltest unbedingt so weiter machen ;)
    Ganz liebe Grüße
    Elsa ♥

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    1. Huhu liebe Elsa!
      Das mit dem Kalender habe ich mir auch vorgenommen, aber ich komme irgendwie nicht dazu. Oder ich brauche einen richtig schönen Kalenderplaner :D Ja, die richtige Mischung macht's. Ich bin jetzt mit meiner Lösung ganz zufrieden und habe immer noch Spaß am Bloggen, Basteln und Werkeln :D
      Liebe Grüße
      Yuli:)ana

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